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02.02.2026

Arbeitsmarkt 2026 mit mehr Konkurrenz, leisem Stellenabbau und höherer Präsenz

Die Stellensuche wird anspruchsvoller, Führung und Teams rücken kommunikativ näher zusammen, Präsenz gewinnt an Gewicht. Wer Kompetenzen gezielt ausbaut, bleibt handlungsfähig.

Arbeitsmarkt 2026 mit mehr Konkurrenz, leisem Stellenabbau und höherer Präsenz

Die Dynamik am Schweizer Arbeitsmarkt verschiebt sich. Wie Blick berichtet (jobs.ch und Glassdoor als Basis), steigen die Bewerbungen pro Stelle, die Arbeitslosigkeit nimmt zu, und die Unsicherheit prägt viele Entscheide. Für Jobsuchende heisst das: Selektion und Tempo ziehen an, gerade erfahrene Fachkräfte müssen für den nächsten Schritt mehr Geduld und Klarheit im Profil mitbringen. Für Unternehmen wiederum wächst der Druck, Besetzungen präzise vorzubereiten, Anforderungen transparent zu formulieren und Kandidatinnen und Kandidaten entlang nachvollziehbarer Kriterien zu beurteilen.

Zwischen Führung und Belegschaften zeigt sich eine wachsende Kommunikationslücke. Kostendruck und technologische Veränderungen – inklusive Einsatz von künstlicher Intelligenz – verlangen schnelle Anpassungen. Gleichzeitig wollen Mitarbeitende verstehen, wozu, wann und wie Prozesse umgebaut werden. Wo Ziele, Rollenbilder und Weiterbildungspfad sauber erklärt sind, steigen Akzeptanz und Umsetzungstempo. In unseren Executive-Search-Mandaten erleben wir, dass klar definierte Anforderungsprofile und realistische Entwicklungsschritte den Unterschied machen – sowohl für die Auswahl als auch für das spätere Onboarding.

Parallel setzt sich weniger der grosse Kahlschlag als vielmehr ein schrittweiser Abbau durch. Das kann Kultur und Moral belasten, wenn Perspektiven fehlen. Vorausschauende Personal- und Nachfolgeplanung schafft hier Stabilität: kritische Funktionen sichern, Übergaben sauber timen, Reserven für Qualifizierung vorsehen und dort mit Interimslösungen überbrücken, wo Märkte schwanken. Mit dem Next-Generation-Ansatz begleiten wir Eigentümer und Führungsteams bei Nachfolgen, die fachlich, menschlich und finanziell tragen – und damit Unsicherheit im Kern reduzieren.

Homeoffice bleibt etabliert, doch Präsenz im Büro gewinnt als Karrierefaktor an Gewicht. Statt pauschaler Vorgaben bewährt sich eine arbeitsbezogene Präsenzlogik: Teams sind dort physisch zusammen, wo Zusammenarbeit, Kundenkontakt oder Wissensaufbau es verlangen – und nutzen Remote-Phasen für fokussierte Arbeit. Entscheidend ist, Leistung unabhängig vom Ort nachvollziehbar zu machen. Arbeitgeber, die messbare Ziele, saubere Schnittstellen und verlässliche Feedbackzyklen etablieren, profitieren von Produktivität und Bindung.

Schliesslich verschiebt die Automatisierung Tätigkeitszuschnitte: Routinearbeit wird vermehrt von Systemen unterstützt, menschliche Stärken rücken vor. Wer zuhören kann, vernetzt arbeitet, eigene Annahmen überprüft und Verantwortung übernimmt, bleibt gefragt. Unternehmen sollten Lernbudgets und kurze Lernzyklen verankern; Fachkräfte wiederum ihr Kompetenzprofil regelmässig nachschärfen – vom Datenverständnis bis zur Führung in hybriden Umgebungen. Mit regional verankerten Teams in der Schweiz und einem internationalen Netzwerk unterstützt oprandi & partner Unternehmen bei der Besetzung von Schlüsselpositionen und Kandidatinnen und Kandidaten bei der gezielten Karriereplanung – damit 2026 nicht als Risiko, sondern als Gestaltungsjahr genutzt wird.